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Zitate rund um den Papphocker
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ZITATE RUND UM DEN PAPPHOCKER

Geschriebenes rund um den Papphocker

Hier sind Texte angerissen, die irgendetwas mit Papphockern zu tun haben. Sie wollen dazu anregen, den zitierten Text ganz zu lesen und sich mit unterschiedlichen Meinungen und Wahrnehmungen zum Kirchentag auseinander zu setzen.

Lieber aufsässig als innerlich
Die Bilanzen sind gezogen, die Papphocker eingeklappt. Die Kölner Gastgeber kehren zurück in ihre eigene Realität, die Protestanten heim in ihre Kirchen und Gemeinden. Was hat er nun gebracht dieser 31. Evangelische Kirchentag im Schatten des G8-Gipfels? Hier mehr
Das "Papphockern" hat Tradition auf dem Kirchentag - EINSATZ Grafschafter Helferteam berichtet aus Hannover – 18. Geburtstag nur mit einer Wunderkerze
Hannover/Nordhorn – "Endlich ist es so weit. Ich nehme meine endgültige Gestalt an. Nach nur zwölf Mal Falten sehe ich so aus, wie mich die meisten Kirchentagsbesucher kennen." – Das wären wohl die Gedanken eines Papphockers. Die Papphocker bieten den etwa 100000 Besuchern des Kirchentages Sitzgelegenheit während den Veranstaltungen in den Hallen des Messegeländes in Hannover.

Auch die Grafschafter "HaKas" ("HaKa" bedeutet "harter Kern der Helferinnen und Helfer", die mehr als neun Tage auf dem Kirchentag arbeiten), die an ihren ausgefallenen Strohhüten zu erkennen sind und schon viele neidische Blicke eingeheimst haben, waren wieder dabei, als es hieß, auf zum "Papphockern". Die erfahreneren Helfer aus der Gruppe begannen gleich fleißig, die "neuen" Helfer allerdings standen noch etwas verloren vor den Bausätzen für die Papphocker, die Orientierung kehrte jedoch nach kurzer Einweisung schnell zurück. Die Papphocker, mit verschiedenfarbigen Aufdrucken des Kirchentagslogos, stehen nun nach zwei fleißigen Tagen in allen Hallen und warten darauf, dass die Besucher kommen. "Papphockern" hat schon Tradition auf dem Kirchentag, jeder Helfer sollte dies einmal erlebt haben. "Es ist eine tolle Erfahrung, jedoch wäre es mir zu einseitig, es jeden Tag machen zu müssen", so Kathrin Lübbers. Das "Papphockern" versüßen sich die meisten Gruppen dadurch, dass sie große Festungen um sich herum bauen und sie später, nachdem sie ihren Stapel abgearbeitet haben, wieder umschmeißen. Weiter lernt man viele neue Leute kennen, denn immerhin "papphockern" zirka 50 Leute aus allen Teilen der Bundesrepublik in den Hallen. ",Papphockern’ bringt Menschen zusammen", freut sich Jan Pötter: ",Papphockern’ gehört halt zum Kirchentag, wie das Amen in die Kirche."
Für die Grafschafter Helferinnen und Helfer gab es noch ein besonderes Erlebnis in den ersten Tagen. Eines ihrer Gruppenmitglieder feierte den 18.Geburtstag zwischen den Papphockern. "Es ist schon was Besonderes, auf dem Kirchentag seinen Geburtstag zu feiern. Das erlebt nicht jeder", so das Geburtstagskind Bettina Lamann. Aus Rücksicht auf die anderen Zimmerbewohner konnte der Geburtstag nur sehr leise und mit einer Wunderkerze gefeiert werden, schön war es aber trotzdem. Hier mehr

500 Papphocker zeigen Verbundenheit zu DKHV
(6.2.2008) Olpe/Wenden. (harpo) - "Hoffentlich weiß ich noch, wer alle Hocker erhalten hat. Die Resonanz war unglaublich." Hubertus Sieler lacht. Um ihn herum sind Kinder mit Feuereifer dabei, aus Pappschachteln gefaltete Hocker zu bemalen.Ort des Geschehens ist der Elisabeth-Kindergarten in Schönau. Kinder, Mütter, der Boden, die Papphocker — allesamt farbig! Doch auch in diesem Falle heiligt der Zweck die Arbeit und die folgende Spurenbeseitigung. Denn die stabilen Papphocker sollen am kommenden Sonntag bei der Zentralveranstaltung zum bundesweiten "Tag der Kinderhospizarbeit" in der Olper Stadthalle ausgestellt — und wenigstens zum Teil verkauft oder versteigert werden. Hier mehr

Vorlesen vom ersten bis zum letzten Buchstaben
"Hei, kuck mal die Schweinerei jetzt an!", empört sich Jacqueline (7) und faltet den zerknitterten Malblock wieder ordentlich zusammen. Wenn es nach ihr geht, herrscht Ordnung in der Kinderecke der Vesperkirche. Unter einer Wandvitrine mit Abendmahlsgeräten liegt ein Kokosteppich, Papphocker dienen als Tische und Sitze und Bilderbücher, Puzzles, Spielzeugautos laden die kleinsten Gäste der Vesperkirche zum Spielen ein. Eine ehrenamtliche Betreuerin liest vor, hilft beim Puzzeln und zeichnet auch mal einen Engel vor, den die Kinder dann ausmalen. Hier mehr

Sammelaktion Sitzkartons voller Erfolg

Dank der Schulgemeinde geht an alle Spender sowie den beiden Sponsoren RHÖNSPRUDEL, der SPARKASSE Fulda und dem Hersteller REMEMBER-Products. Gesucht wurden peppige Sitzelemente für unsere Schüler zur Nutzung im Mehrzweckraum. Leicht transportabel und dennoch robust sollten sie sein! Nach vielen Überlegungen und Vergleichen fiel die Wahl auf die tollen Papphocker von REMEMBER-Products, die aber auch nicht gerade günstig sind... Hier mehr

Fundament aus Pappe
VON MARIA BUECHE - Ich bin ein Karton.“ Würde das der Kirchentags-Hocker sagen, nach seiner Identität gefragt? Ein Stück Pappe im Quadrat? Wahrscheinlich nicht. Jedenfalls nicht, wenn Volker Knöll für ihn spricht. Knöll, stellvertretender Geschäftsführer des 31. Deutschen Evangelischen Kirchentags, ist Papphockerfan aus Berufung. „Nichts hat sich so nachhaltig für die Kirchentage bei den Menschen eingeprägt, wie dieser Hocker“, sagt Knöll.
Ein Mann, ein Wort und das, obwohl die christliche Großveranstaltung weiß Gott kein inhaltliches Leichtgewicht ist: Friedensbewegung, Armutsbekämpfung, Umweltschutz - und hängen bleibt ein Kartonkubus? „Symbolisch!“, ruft Knöll, der als jugendlicher Helfer bei kirchlichen Veranstaltungen selbst Hunderte der Sitzgelegenheiten gefaltet, aufgestellt, rumgeschoben und wieder zusammengelegt hat. Für den Evangelischen Kirchentag in Köln kümmert er sich nun um den zeitgemäßen Auftritt des praktischen Pappmöbels. Denn es gehört zwar untrennbar und transkonfessionell zu christlichen Events. Unverändert blieb der Hocker aber nicht.

Zu Beginn seiner Laufbahn maß der Sitz noch 35 auf 35 Zentimeter. Die Menschen werden aber nicht nur immer größer, weiß Knöll. „Teilweise auch schwerer“, rechtfertigt er kurz nach der Dicke-Deutsche-Debatte das neue Parademaß 40 mal 40 Zentimeter und die gewonnene Stabilität. 140 Kilo Gewicht hält er angeblich aus. Und sonst? Kaum entflammbar, leicht, solide, kurz: „Das heutige Modell ist nah am Optimum“, so der Vizegeschäftsführer.

Und echte Begeisterung. Denn nie habe der Sitz so treffend das Kirchentagsmotto verkörpert, betont Knöll. „Lebendig und kräftig und schärfer“ lautet die Losung dieses Jahr. „Das passt doch eins zu eins auf den Hocker!“ Da ist was dran. Flexibler geht's nicht, machen kann man mit ihm, was man will. Erst draufsitzen und zuhören, nach der Veranstaltung drei Hocker zusammenschieben und im Liegen ausruhen, dann wieder aufstehen und stehen lassen oder kurzerhand mitnehmen zum nächsten Termin oder nach Hause - nicht nur ständiger Begleiter ist der Pappkarton auf dem Kirchentag, sondern Souvenir. Hier mehr

Der Kirchentag 2007 in Zahlen
Gut 40.000 Teilnehmer schlafen in Gemeinschaftsquartieren und etwa 10.000 in privaten Unterkünften. Hotels, Pensionen und Campingplätze in Köln werden ausgebucht sein. Auch die legendären Papphocker und Kirchentagsschals dürfen auf dem Kirchentag nicht fehlen: 55.000 Papphocker werden aufgebaut und 80.000 Schals verteilt.
Ähnlich wie in Hannover sollen rund 140 Toiletten-Container und Dixi-Toiletten aufgestellt werden. Rekordverdächtig ist auch die Logistik für den Abschlussgottesdienst am 10. Juni mit über 100.000 Menschen auf den Poller Wiesen. Allein das Material fürs Abendmahl füllt einen ganzen Laster, bis zu 110.000 Oblaten werden ausgeteilt. Ein besonderes Schwergewicht ist der drei Meter lange Altar aus Stahl: Er wiegt über zehn Tonnen. Hier mehr

Faltbare Papphocker für die Küken

Alle, die sich erst noch orientieren mussten, konnten sich mit dem zweiten Begrüßungsgeschenk vergnügen: Für die prall gefüllte Kükentasche wurden im Vorfeld rund eine Tonne an Zeitschriften, Kugelschreibern, Stadtplänen, Infomaterial, Bonbons und Popcorn von Sponsoren herangeschafft. Ein besonderes Sponsoring bekam der UStA von der Heidelberger Druckmaschinen AG. Um die Küken im Foyer der Hochschule unterbringen zu können, wurden Sitzgelegenheiten benötigt. Heidelberg half aus und stellte 450 leuchtend rote Papphocker zur Verfügung, auf denen sich die Studierenden zu ihrem ersten Schwätzchen nieder ließen. Die faltbaren Sitzplätze werden nun auch in den folgenden Semestern zum Einsatz kommen. Hier mehr

Bilder des Lebens - Gymnasiasten setzen auf Kreativität
Sie sind zwar "nur" aus Pappe und zum hocken da - die Sitzkartons der zehnten und elften Jahrgangsstufe des Städtischen Gymnasiums Selm (SGS) sind aber alles "Bilder des Lebens". Und damit ein Beitrag aus Selm zur gleichnamigen Aktion des Deutschen Kinderhospizvereins und der Cineworld Lünen. Die fand am Wochenende im Lüner Kino statt und bot Jugendlichen aus dem Kreisgebiet die Möglichkeit, sich mit den Themen "Leben, Lebensqualität und Tod" auseinander zu setzen. Die Selmer Gymnasiasten haben ihre Papphocker demnach ganz individuell gestaltet, mit vielen Bildern, Geschichten und Gedichten. Hier mehr

Video: Papphocker - nicht nur eine Sitzgelegenheit
Papphocker sind Kult und gehören einfach zum Kirchentag. Dass sie nicht nur als Sitzgelegenheiten genutzt werden können, zeigen drei Videos. Hier mehr

Sitzmöbel mit Kultcharakter: Der Papphocker ist eine Erfolgsgeschichte des Kirchentages
Von Holger Spierig - (epd) - Der Papphocker gehört mittlerweile zum Kirchentag wie das Singen in berstend vollen S-Bahnen oder die Laola-Wellen vor den Großgottesdiensten. Das praktische Sitzmöbel, das vor über 30 Jahren als Notlösung für den evangelischen Kirchentag erfunden wurde, gilt längst als Kultobjekt. Seit Kurzem ist es im Internetlexikon Wikipedia mit einem Eintrag zu finden. Und auf der eigens eingerichteten Website www.papphocker.de kommen auch Fans auf ihre Kosten. Hier mehr

In der Messehalle wird gepapphockert - Falten, klappen, legen für den Kirchentag
Von Mareike Sophie Dorra - Auf Pappe sitzt es sich beim Kirchentag seit Jahren am besten. Einige Tage vor Beginn des Festes in Köln haben freiwillige Helfer nun mit dem Aufbau der Sitzgelegenheit begonnen. Tausende Hocker müssen aufgebaut werden - und die Zeit drängt. In der noch fast leeren Messehalle 8 in Köln Deutz türmen sich Berge mit gefalteten Pappkartons. Es raschelt aus allen Ecken, irgendwo läuft leise ein Radio und ab und an fliegt ein Pappobjekt durch die Luft. Mitten in der braunen Wellpappe sitzen kleine Gruppen und arbeiten fleißig: Sie falten die Sitzgelegenheit. Die jungen Menschen, die hier arbeiten sind sogenannte "HaKas" - ehrenamtliche Helfer, die zum harten Kern der großen Kirchentagsfamilie gehören und mindestens neun Tage freiwillig auf dem Christentreffen arbeiten.
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Das Geheimnis des Papphockers - Im Papphockerparadies, also den Messehallen
Nun, da sich langsam die Messehallen leeren, wird es endlich Zeit, einmal einen kleinen Kerl zu würdigen, der seit drei Tagen im Leben von über 100.000 Menschen eine wichtige Rolle spielt: Lieber Papphocker, seit Tagen bereits bewundere ich deine Vielseitigkeit! Du bist ein wahres Multimöbel und lädst ein zum Lümmeln und Schlafen. Hier mehr

Ein Papphocker kommt ins Alte Land
Poller Wiesen - So und jetzt kommt ein letzter Eintrag von der leicht erhöhten Tribüne für die Pressefotografen. Tobias Stechmann geht an mir vorbei und er fällt mir auf, weil er zwei Kirchentagssouvenirs sehr praktisch miteinander verbindet: Den Schal und den Papphocker. Tobias kommt aus Guderhandviertel "das liegt im Alten Land zwischen Buxtehude und Stade" erklärt er mit norddeutschem Akzent. Der Papphocker wird künftig neben Apfel-, Kirsch-, und Pflaumenbäumen auf Tobias warten. Denn der 18-Jährige arbeitet im Obstbau und will den Hocker als mobiles Rastmöbel nutzen. Nach einer Woche in den Messehallen hat sich der Papphocker auch ein bisschen Frischluft verdient. In zwei Jahren in Bremen wird Tobias wieder dabei sein, denn so ein Kirchentag "ist sehr gut, einfach nur empfehlenswert, das muss man mal mitgemacht haben." Hier mehr

Möbel aus Pappe – oder: Warum vier einfache Papphocker ein Auto tragen können
Es ist das Möbelstück für Studenten par exellence: das Bett aus Pappe. Billig, leicht, schnell auf- und abgebaut, in der Breite variabel. Schluß mit dem Freund: ein Meter zwanzig. Neuer Freund: ein Meter achtzig – nur die Matratze muss ausgetauscht werden. Hergestellt wird das Pappbett von einem Berliner Erfinder, der Pappmöbel als Gesamt-Wohnkonzept anbietet. Schrank, Regale, Hocker, Stühle, Tische, Bilderrahmen – alles zusammen für weniger als 300 Euro und in wenigen Stunden aufgebaut.

Aber was halten solche Pappmöbel eigentlich aus? Sind sie ein echter Ersatz für "richtige" Möbel, oder brechen sie bei der ersten stärkeren Belastung in sich zusammen? Galileo führt zwei Tests durch: auf vier Papphocker wird ein eineinhalb Tonnen schweres Auto gehoben. Und auf das großflächige Pappbett steigt eine komplette Schulklasse, 18 Schüler mit einem Gesamtgewicht von geschätzten 800 Kilogramm.

Eines sei vorab verraten: der Papphocker besteht den Test mit Bravour. Worin steckt sein Geheimnis? Kann Wellpappe soviel Gewicht aushalten – oder ist das gar keine "normale" Wellpappe? Um das Geheimnis zu lüften, besucht Galileo eine Wellpappe-Fabrik. Hier mehr

Der Papphocker macht den Kirchentag beweglich
Hannover (epd). Ungeübte brauchen schon mal fünf Minuten, um einen Papphocker aufzubauen. Der inoffizielle Weltrekord eines trainierten Helfers auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover liegt bei 20 Exemplaren in etwa der gleichen Zeit. Bis zum Auftakt des großen Christentreffens am Mittwoch müssen mehr als 56.000 Hocker aufgestellt werden, die sich in der Geschichte des Kirchentages längst vom Sitzmöbel zum Kultobjekt entwickelt haben.
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hr-online: Dominic Raacke "Wohnen mit Pappmöbeln"
Dominic Raackes Mutter war Bildhauerin, der Vater Designer. Er hat die legendären Pappmöbel erfunden – (damals eine Sensation)!

Raacke: Ja, hier hingen ein paar Papphocker. Anstelle der 20 [Hausnr.] waren Papphocker.
Hauptsache Kultur: Wie war das mit diesen Pappmöbeln?
Dominic Raacke: Naja, wir haben hier gewohnt...
Hauptsache Kultur: ...und Ihre Freunde kamen nach Hause. Und da standen Pappmöbel?
Dominic Raacke: Ja, es gab eine Phase, da haben wir in diesem Haus in Pappe gewohnt, da war alles aus Pappe, Pappbetten
Papptische... Hier mehr

Deutsches Technikmuseum: 50 Jahre Raacke Design
Sitz für Besitzlose – Pappmöbel - "Design ist eine Lebensauffassung", sagte Peter Raacke 1987, und das bezog er auch auf seine 1966 entworfenen Pappmöbel. Es war das weltweit erste Möbelprogramm aus Wellpappe, ein Billigprodukt in hohen Stückzahlen. Die
Pappmöbel waren kratzfest, abwaschbar, federleicht, strapazier- und äußerst tragfähig. Sie waren vor allem für junge mobile Leute in der Zeit des Aufbruchs in den späten 60er Jahren gedacht - man bekam viel Möbel für wenig Geld. Käuferinnen und Käufer waren vo
allem Intellektuelle, Progressive und Studenten. Hier mehr

Hocker ganz locker
Sie sind legendär, stabil wie Holz und aus Pappe - die Hocker vom Kirchentag...
Eine Minute braucht Maik Lächa, um Pavillon 37 ein Stück wohnlicher zu machen. So lange dauert es, bis der ehrenamtliche Helfer aus einem Stück Pappe ein Sitzmöbel faltet. Irgendwann ist der Pavillon so voll mit Papphockern, dass niemand stehen muss, wenn Künstler in ein paar Tagen dort auftreten. Hier mehr

Promihocker
Wir sind für euch auf die Suche nach bekannten und weniger bekannten Gesichtern gegangen, die für euch auf einem Papphocker (unglaublich, aber die Hocker klappen wirklich nicht zusammen!!!) unterschrieben haben. Hier mehr

"Saitlinge" luden zu Rock, Wortwitz und Sitzen auf Pappkartons
Und für das Sitzen haben sich die Saitlinge, die zum vierten Mal zum etwas anderen Kunstgenuss in lauer Sommernacht einluden, Sitze aus Kartons gefaltet, das Programm gleich drauf geklebt. Die Papphocker sollte jeder mitnehmen, wenn er von Bühne zu Bühne wanderte. Als Erinnerungsstück konnten sie auch dienen oder einfach dagelassen werden, damit sie im nächsten Jahr - mit aufgeklebtem neuem Programm - dann wieder ausgegeben werden können. Hier mehr

Undenkbar und undurchführbar
"...Ohne Helferinnen und Helfer wäre der Ökumenische Kirchentag irgendwas zwischen undenkbar und undurchführbar. Wer sonst würde Einlasskontrollen durchführen, Busse einlotsen, Besuchern bei der Orientierung auf dem Messegelände helfen, Liedertexte verteilen und nicht zuletzt Papphocker falten, ganz zu schweigen von den großen und kleinen Aufgaben, die es im Hintergrund zu erledigen gibt?..." Hier mehr

Alte Kinder in Jeans und Sandalen
"Dabei wirken diejenigen, die hier applaudieren, nicht gewalttätig oder revolutionär. Gemütliche Gestalten um die sechzig, die auf braunen, unverrückbaren Pappkartons sitzen, klatschen, wo die Rhetorik es ihnen gebietet. Alte Kinder in Jeans und Sandalen, die sich den vergangenen, in bürgerlicher Routine allzu schnell verflogenen Rausch der Jugend mit anti-autoritären Slogans ein bisschen zurückerobern wollen...." Hier mehr

Nicht zuletzt
"Dank gilt an dieser Stelle ... nicht zuletzt den Helfern, die nach zahllosen liturgischen Räumungsaktionen das Wort „Papphocker“ nicht mehr hören können." Hier mehr

Komm und sitz
"Wir sitzen zu viel - wer Christ wird stärkt auf jeden Fall sein Sitzfleisch, denn wir glauben sitzend: In Kirchenbänken, auf Jugendraumstühlen, bei Großveranstaltungen auf Papphockern, auf Hauskreissofas, auf dem Boden von Sporthallen bei TEN SING - gesessen wird auf jeden Fall. Nur bei einem besonders stimmungsvollen Lied wagen wir das stehend. ,,Komm und sitz.“ heißt unsere Einladung zum Christsein. Bei Jesus hören wir ,,Komm und sieh“." Hier mehr

Zwei Stunden
"Wer einmal zwei Stunden oder länger auf einem Papphocker ausgeharrt hat, um an einem theologischen Gespräch zu partizipieren, das sich vorne auf dem Podium ereignet, wird ermessen können, welch großen Hunger nach theologischen Sachgesprächen viele Kirchentagsteilnehmer/ innen mitgebracht hatten. Man kann diese Erkenntnis auch so lesen: Es gibt in Deutschland Tausende von Christen, die sich mit theologischen Sachfragen auseinander setzen wollen. Für die theologische Sacharbeit, die in den Gemeinden und anderswo geleistet wird, ist dies ein überaus ermutigendes Zeichen." Hier mehr

Bibelarbeit
"Unverzichtbar für uns: die Bibelarbeiten. Wir sind immer wieder überrascht, wie viele Menschen schon morgens um 9.00 Uhr auf den Papphockern sitzen, munter und fröhlich Lieder singen und gespannt den immerhin fast einstündigen Bibelauslegungen folgen. Landesbischöfin Dr. Käßmann hat es an diesem Morgen geschafft, eine gut gefüllte Deutschlandhalle (und uns mittendrin) in den Bann zu ziehen!" Hier mehr

Karkendags-Papphocker
"Avend in de Messehallen. De typischen Karkendags-Papphocker drückt ehr Spoor in elkeen Achtersten. In de Hall, 'neem Eugen Drewermann to de Bargpredigt un dat Vaderunser spreken schall, muttst liekers een Stunn fröher kamen, dat du noch en Papphocker afkriggst. Dusende wüllt dat höörn. 40 Minuten vör den Termin blockeert de Ordnerschen de Dören mit de Schilder "Halle überfüllt!" Hier mehr

190.000 Papphocker
"Die 120 000 Halstücher für die Besucher färbten alle ab. Also wurden sie einen Tag vor dem Kirchentag noch alle gewaschen", erzählt Rainer Buse. Für die Messehallen galt es 190.000 Papphocker auszufalten und aneinander zu reihen. Auch da halfen die Mendener mit. Rund 48 000 dürften sie aufgestellt haben. Für den Abend der Begegnung auf der Straße Unter den Linden wurden 400 000 Geschirreinheiten benötigt. Die galt es auszupacken und zu verteilen. Menden hat allein ein Viertel bewältigt. So lassen sich viele Beispiele nennen. "Morgens kam einer der Organisatoren zu uns und sagte, was wir zu tun haben", erklärt Rainer Buse. Die Schüler gehorchten." Hier mehr

Richtige Stühle gibt es in den Massen gar nicht
"Ein Team von fünf Architekten sorgt für alles, was rund um die Bühnen und die Messehallen zu organisieren ist - angefangen von den Pflanzen bis hin zur Lichttechnik. 75.000 Papphocker müssen bestellt werden. "Richtige Stühle in den Massen gibt es gar nicht", sagt der Kirchentagssprecher. Die Stühle mit Faltanleitung können Kirchentagsbesucher später einmal für einen Euro erwerben. In einen anderen Raum gibt es Fanartikel wie T-Shirts, Krüge, Rucksäcke. Das wirkliche Lager des Kirchentages befindet sich in Räumen der Gauckbehörde. "Nur für sechs Personen zugänglich", sagt Wittschorek." Hier mehr

Gedenkgottesdienst für Marinus S.
"Am vorigen Wochenende, beim Gedenkgottesdienst für den 16-jährigen Marinus S., hatte wenigstens die Kirche Schutz geboten. Im Kirchenschiff sind die voll besetzten Bankreihen ordentlich durchnummeriert, links und rechts, jeweils von 1 bis 16. Auf Papphockern vom Kirchentag lassen sich ganz hinten noch die zuletzt Eingetroffenen nieder, einige Leute müssen stehen. Vor dem Altar flackern dutzende Teelichter, aufgestellt in Kreuzform, in der zugigen Kirchenluft...."
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Politiker
"Politiker wie Rau, Thierse oder Geißler gehören inzwischen so selbstverständlich zum Kirchentag wie Papphocker und Solidaritätsschals. Aber man merkt den Besuchern an, wie gut es ihnen tut, die politisch Verantwortlichen bei der Kirche zu sehen. Man fühlt sich ernst genommen, motiviert für ein gesellschaftliches Engagement. Die Politiker andererseits können bei dem dichten Gedränge ihren Eindruck revidieren, die Kirche versinke in Bedeutungslosigkeit." Hier mehr

Papphocker(innen)
"Auf dem Stand lagen zwar schon Strom und Telefon - die Papphocker(innen) und der bestellte Tisch glänzten jedoch durch Abwesenheit. Dann begann das Aufbauen mit viel Geschraube, Gehämmere, Geschleppe usw. usw." Hier mehr

Was kostet ein Kirchentag?
"Was macht den Großteil der Kosten aus? Dazu Tilman Henke: „Der größte Haushaltsposten besteht in der Anmietung und Ausstattung der Veranstaltungsorte, also des Messegeländes und weiterer Veranstaltungsorte. Hinzu kommt die Ausstattung mit Bühnen, Licht, Stellwänden, Papphockern und allem, was weiter erforderlich ist. Einen weiteren großen Posten machen die Aufwendungen für das Personal aus. Denn auch wenn uns sechzigtausend ehrenamtliche Helfer unterstützen, ist hauptamtliches Personal erforderlich, diesmal etwa fünfundachtzig Mitarbeiter." Hier mehr

Kirchentag der Massen
"Das Expertengespräch wird auf eine Videoleinwand in einer Nachbarhalle übertragen, die ebenfalls einige tausend Zuhörer aufnehmen kann. Kurz nach Beginn der Veranstaltung ist auch hier jeder Papphocker besetzt. Es ist ein Kirchentag der Massen. So fing er an vor dem Brandenburger Tor, und so endete er beim Abschlussgottesdienst." Hier mehr

Wir werden das schaffen
"Mittlerweile klingt Martin Jochen Wittschorek ziemlich gestresst. Der Pressesprecher des Kirchentags ist im Dauereinsatz. Er hetzt von einem Termin zum nächsten, alle paar Minuten klingelt sein Handy. "Das Wochenende muss durchgearbeitet werden", sagt er. "Die Arbeitstage von mir und meinen Kollegen haben im Moment bestimmt 15 Stunden." Die rund 90 Mitarbeiter des ersten Ökumenischen Kirchentags haben alles minutiös geplant. Drei Tage haben sie noch Zeit. Dann trudeln die 200 000 erwarteten Gäste in der Hauptstadt ein. "Wir stehen schon noch unter Druck", sagt Wittschorek, der nebenbei noch das Abladen der 60.000 Papphocker für die Besucher auf dem Messegelände überwacht, "aber es sieht trotzdem ganz gut aus. Wir werden alles schaffen."
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Sakro-Pop
"Auch im nicht-inhaltlichen Bereich kopiert Sakro-Pop weltlichen Rock. Das gruppendynamische Ereignis, wenn eine Messehalle vom Papphocker aufspringt und zu klatschen beginnt, unterscheidet sich durch nichts von dem eines Rockkonzertes." Hier mehr

Trommeln
"Die typischen Kirchentags-Papphocker seien heute zum Trommeln da..."
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Die Kneifer
"Der Gemeindesaal lag leider tatsächlich im 4. Stock (oh Elend, was für ein Geschleppe!) und war bedauerlicherweise nicht zu verdunkeln – that’s life! Es gab auch nur 290 Stühle, also mussten die typischen Kirchentags-Papphocker heran geschleppt werden. Zu Anfang war die Hallenleitung noch übervorsichtig, sodass nur 500 Zuschauer in den Saal hineingelassen wurden. Gleich im Anschluss an die erste Aufführung spielten wir um 21 Uhr nochmals, dort ließ man schon 600 Leute hinein (doch auch das sollte noch ausgebaut werden). Da der Saal im letzten Drittel eine Saalerweiterung besaß, blieb uns nichts anderes übrig, als mit Headsets zu spielen, da man uns hinten im Saal sonst nicht mehr verstanden hätte. Reinhards Headset gab nach 10 Minuten den Geist auf. Sein Schweiß hatte den Kopfhörer im wahrsten Sinne des Wortes „ertränkt“. Rasch gab es Ersatz, wobei es schon irritierend für einen Akteur ist, wenn einem während des Sketches jemand permanent hinten an der Hose herum grabbelt." Hier mehr

ICE
"Unsere Rückfahrt am Sonntagmittag im ICE mussten wir natürlich mit vielen tausenden von den 200.000 Kirchentags-Besuchern teilen, und da wir keine Platzkarten mehr bekommen hatten, habe ich die meiste Zeit auf meinem Kirchentags-Papphocker auf dem Gang zugebracht, - schlafend, lesend, essend. Inge hatte glücklicherweise noch einen (nichtbesetzten) Sitzplatz ergattert :-)" Hier mehr