Sie sind hier: Story  
 STORY
F.K. Barth
H. Steege
Ulmer Hocker

STORY

Die Erfolgsgeschichte des Papphockers

Die Historie des Papphockers ist eng verbunden mit den Veranstaltungen des Deutschen Evangelischen Kirchentags (DEKT).

Viele Menschen kommen zusammen, bevölkern Messehallen und Städte und wollen bei den Diskussionen und Vorträgen natürlich auch einmal sitzen. Aber wo kriegt man so viele Sitzgelegenheiten her?

Pappmöbel wurden schon in den 60ger Jahren modern, wie die Jugendzeitschrift "BRAVO" 39/1967 "Roy Black testet Möbel: Pappe hält, was sie verspricht" zeigte.




 

Pappmöbel - Roy Black in "BRAVO" 1967

Henningerkisten

Und phantasievoll waren sie ja schon immer, die Christinnen und Christen. Und so mussten 1975 beim Kirchentag in Frankfurt erst einmal 1500 Bierkästen der "Henninger Brauerei" herhalten.

Lesen Sie dazu einen Text von Friedrich Karl Barth, dem "Erfinder" des Papphockers.

Aber da gab es mehrere Probleme. Bierkästen sind teuer, und nicht zerlegbar. Das heißt, man kann sie wegen ihrer Größe schlecht lagern. Und - wie kriegt man die ganzen Flaschen so schnell leer getrunken?

Dennoch erfüllten sie vorerst ihren Zweck.

Lesepulte und fehlende Stühle konnten so provisorisch ersetzt werden. Nur - eine Dauerlösung konnten diese Bierkästen nie sein.




 

Henningerkisten - Not macht eben erfinderisch

Der Urpapphocker

Als tragfähige Alternative bot sich der Papphocker an. Obwohl er zuerst noch zusammen mit den Bierkästen benutzt wurde, war sein Erfolgsweg nicht mehr zu stoppen.

Lesen Sie hier wie Heinz Steege den Papphocker zur Erfolgsstory machte.




 

Der Urpapphocker - Im Wohnzimmer von F. K. Barth von seinen Kindern bemalt

Die Liturgischen Nächte

Auf den liturgischen Nächten des Kirchentages und in den Messehallen war er bald nicht mehr wegzudenken.

Auf ihm wurde und wird heiß diskutiert, gegessen und ausgeruht.

Manchmal konnte man sich auch darunter verstecken!

Seit diesem Kirchentag in Frankfurt 1975 gehört der Papphocker zum Hauptmöbelstück eines jeden Kirchentages.

Seine Maße und seine Klasse begründen den Kultstatus, den er seit geraumer Zeit inne hat. Wenn es ihn nicht längst gäbe, müsste er erfunden werden.

Viele müde und erschöpfte Kirchentagsgäste sind ihm dankbar. Dankbar für eine ruhige Minute, für eine Sitzgelegenheit und für ein nettes Gespräch mit dem Nachbarn auf einem anderen Hocker. Dankbar für Entspannung bei langen Stunden des Wartens und einen Platz bei Bibelarbeiten, Diskussionen und Vorträgen.


 

Heiße Diskussionen - Der Papphocker war seit 1975 immer dabei